Aktualisiert 09.01.2005 20:05

Unia liess Arbeitslose hängen

Tausende von Arbeitslosen in der Schweiz haben kurz vor Weihnachten kein Geld ausbezahlt erhalten.

Die frisch fusionierte Grossgewerkschaft Unia hat die Dezember- und sogar die Novembergelder zurückbehalten. Grund sind Probleme beim Zusammenführen der Zahlstellen.

Die Betroffenen konnten sich an niemanden wenden, die Gewerkschaftsbüros blieben ab dem 18. Dezember geschlossen. Die Unia-Leitung schiebt die Schuld laut «SonntagsZeitung» auf das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco).

Wie viele Arbeitlose betroffen sind, konnte die Unia-Arbeitslosenkasse noch nicht sagen. Insgesamt zählt die Gewerkschaft in ihren 68 Kassen etwa 60'000 Versicherte.

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