Unia will Nulltoleranz am 1. Mai
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Unia will Nulltoleranz am 1. Mai

Die Gewerkschaft Unia will in Zürich wieder einen 1. Mai ohne Randale. Sie lädt deshalb die Verantwortungsträger der Stadt und Veranstalter zu einem Gespräch am Runden Tisch ein.

Ziel sei eine breit abgestützte Lösung für die friedliche Durchführung des 1. Mai-Festes in Zürich.

Die Gewerkschaft Unia und ihre Mitglieder hätten "die Nase gestrichen voll von dieser Hunderschaft von Krawalltouristen in Markenklamotten, die jedes Jahr nach Zürich pilgern, um ihr gestörtes Bedürfnis nach 'Action' auszuleben", schreibt die Gewerkschaft.

Der 1. Mai müsse stattdessen wieder zum Feiertag der Arbeitnehmenden werden, an dem die Forderungen für eine soziale Schweiz bekannt gemacht werden könnten. Wer sich nicht zur Nulltoleranz gegen den Krawalltourismus bekennen könne, habe am 1. Mai keinen Platz mehr.

Eingeladen seien Stadtpräsident Elmar Ledergerber, Polizeivorsteherin Esther Maurer, Vertreter des 1. Mai-Komitees sowie der SP und der Grünen Partei. Ein erstes Treffen solle bereits im Mai oder spätestens Anfang Juni stattfinden.

(sda)

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