Aktualisiert 16.05.2007 12:00

Universitätsspital Zürich rüstet sich für die Zukunft

Das Universitätsspital Zürich rüstet sich für die Zukunft. Der Spitalrat als oberstes Führungsorgan hat entschieden, die operative Führung des Spitals zu erweitern.

Es richtet sich damit auf die neuen Rahmenbedingungen aus, die sich aus der Verselbstständigung ergeben haben, wie das Spital am Mittwoch bekannt gab.

Dabei gibt es personelle Veränderungen: Die Vorsitzende der Spitaldirektion, Christiane Roth, will sich neuen beruflichen Herausforderungen stellen. Der Spitalrat hat zudem entschieden, das Mandat des ärztlichen Direktors, das bisher Gustav von Schulthess innehatte, einem anderen Klinikdirektor zu übertragen. Bis zur Besetzung der vakanten Posten wird die bisherige Spitaldirektion die operativen Geschäfte weiterführen.

In den kommenden sechs Monaten will der Spitalrat zudem gemeinsam mit der Spitaldirektion eine Vision und ein Strategiekonzept erarbeiten. Dabei sollen die notwendigen Akzente für die Strategie im Hinblick auf eine gute Positionierung des Spitals als Zentrum für Spitzenmedizin im nationalen und internationalen Spitalwettbewerb festgelegt werden.

Das Zürcher Universitätsspital war im April 2004 in die Schlagzeilen geraten, nachdem eine Patientin nach einer Herztransplantation verstarb. Todesursache war eine Abstossungsreaktion wegen unverträglicher Blutgruppen zwischen Spenderherzen und der Empfängerin. Ein Strafverfahren gegen den verantwortlichen Chefarzt Marko Turina und Mitbeteiligte wegen fahrlässiger Tötung ist hängig. (dapd)

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