Kämpfe gegen Rebellen: UNO-Flüchtlingshilfe im Jemen am Limit
Aktualisiert

Kämpfe gegen RebellenUNO-Flüchtlingshilfe im Jemen am Limit

Die Flüchtlingshilfe der Vereinten Nationen im Jemen ist nach Angaben der UNO an ihre Grenzen gelangt. «Unsere Kapazitäten, den Menschen Obdach zu geben, sind erschöpft, die Hilfsgüter werden schnell verbraucht», sagte ein Sprecher in New York.

Von den seit 2004 andauernden Kämpfen zwischen der jemenitischen Führung unter Präsident Ali Abdullah Salih und den Huthi-Rebellen im Norden des Landes seien etwa 200 000 Menschen vertrieben worden, vor allem, seit im August vergangenen Jahres die Kämpfe wieder aufgeflammt sind, sagte Sprecher am Dienstag weiter.

Die Zustände seien bedrohlich, hiess es vom UNO- Flüchtlingskommissariat. «Die Menschen lagern jetzt vor den Flüchtlingscamps und selbst da werden es immer mehr.» Vielen der aus der Provinz Saada vertriebenen Menschen könne kaum geholfen werden.

Die Regierungstruppen hatten am 11. August in der nordwestlichen Provinz eine Offensive gegen die schiitischen Rebellen begonnen, denen sie vorwerfen, einen Gottesstaat errichten zu wollen. Die Rebellen selbst bezichtigen die Regierung der Korruption.

(sda)

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