UNO fordert Wiederaufnahme der Nahost-Gespräche
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UNO fordert Wiederaufnahme der Nahost-Gespräche

Die Vereinten Nationen haben erneut an Israel und die Palästinenser appelliert, die festgefahrenen Friedensgespräche wieder aufzunehmen.

Der Konflikt im Nahen Osten könne nicht militärisch gelöst werden, erklärte UN-Generalsekretär Kofi Annan am Dienstag in einer Botschaft zum Auftakt einer dreitägigen UN-Konferenz in Peking über die Zukunft der Palästinenser.

«Nur ein politischer Prozess kann eine umfassende, gerechte und dauerhafte Lösung herbeiführen», hiess es in der Erklärung, die von einem Gesandten Annans, Kim Hak Su, verlesen wurde. Die Palästinenser wurden aufgefordert, die Anschläge gegen Israelis zu beenden. Ausserdem kritisierten die UN erneut Israel wegen des Baus der umstrittenen Sperranlagen im Westjordanland.

Mit der Konferenz wollen die Organisatoren die internationale Beteiligung am Friedensprozess im Nahen Osten fördern. Teilnehmer sind unter anderem israelische und palästinensische Abgeordnete sowie Diplomaten aus China, Russland und anderen Staaten.

Der kubanische UN-Botschafter Bruno Rodriguez Parrilla, der einen Ausschuss der Vereinten Nationen über Angelegenheiten der Palästinenser leitet, forderte entschlossene Bemühungen der Staatengemeinschaft zur Beilegung des Nahost-Konflikts. Dies sei heute mehr denn je nötig, sagte der Botschafter. (dapd)

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