Aktualisiert 20.09.2006 23:49

UNO: George W. Bush als Teufel beschimpft

«Gestern war der Teufel hier, genau hier» sagte der venezolanische Präsident Hugo Chávez und deutete dabei auf das Renderpult, von dem US-Präsident Bush zum Auftakt der UNO-Vollversammlung 24 Stunden zuvor seine Rede gehalten hatte.

«Und es riecht hier noch immer nach Schwefel», fügte er hinzu und bekreuzigte sich dabei.

Vom gleichen Podium wie jetzt er habe der US-Präsident, «der Herr, den ich den Teufel nenne, ganz genau so gesprochen, als gehöre ihm die Welt. Ich denke, wir sollten einen Psychiater bestellen, um die Rede (von Bush) analysieren zu lassen», erklärte der Venezolaner weiter.

Chávez empfahl den Staats- und Regierungschefs im Plenum der Vereinten Nationen, die Ausführungen des US-Philosophen und Sprachwissenschafters Noam Chomsky über die imperialistischen Strategien der USA zu lesen. Dann würden auch sie erkennen, dass die USA «die grösste Gefahr für unseren Planeten sind» und das Überleben der Spezies Mensch bedroht.

(sda)

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