Ende 2014: UNO warnt vor neuem El Niño
Aktualisiert

Ende 2014UNO warnt vor neuem El Niño

Das Klimaphänomen El Niño solle bis Ende Jahr nochmals auftauchen und die weltweiten Klimaverhältnisse durcheinanderwirbeln, berichtet die UNO-Wetterbehörde.

In Ecuador führte El Niño 2002 zu schweren Überschwemmungen. (Archivbild)

In Ecuador führte El Niño 2002 zu schweren Überschwemmungen. (Archivbild)

Das Klimaphänomen El Niño könnte nach Einschätzung der Vereinten Nationen bis zum Jahresende wieder auftauchen und die weltweiten Klimaverhältnisse durcheinanderwirbeln. Es gebe deutliche Hinweise darauf, dass sich dieser aus dem Pazifik kommende Strom ungewöhnlich warmen Wassers noch 2014 entlang der Westküste Südamerikas einstelle, berichtete die UNO-Wetterbehörde WMO am Donnerstag in Genf.

Den Prognosen zufolge könnten die Auswirkungen von El Niño am stärksten im vierten Quartal des Jahres sowie in den ersten Monaten 2015 zu spüren sein, bevor sie sich dann wieder abschwächen. Die damit einhergehende Erwärmung komme zu der von Menschen gemachten noch hinzu, hiess es.

Genauer Effekt noch unklar

«Es ist aber noch zu früh, um den genauen Effekt auf die globalen Temperaturen 2014 abzuschätzen», sagte WMO-Generalsekretär Michel Jarraud. Der langfristige Trend zu wärmeren Temperaturen sei die Konsequenz des wachsenden Treibhauseffekts.

Das Auftreten von El Niño hat auch Auswirkungen auf die Meerestiere. Südamerikanische Fischer bekommen daher das Ausbleiben von Fischschwärmen zu spüren.

Zur Infografik » (sda)

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