Aktualisiert 08.12.2008 12:39

Sieben Millionen reichen nicht«Unsägliches Angebot» für Poldi

Das Transfer-Theater um Lukas Podolski geht in die nächste Runde: Nachdem die Bayern beschlossen haben, ihren Stürmer ziehen zu lassen, macht sich Manager Uli Hoeness über das Angebot des 1. FC Köln lustig.

Nach langem Hin und Her hat sich der deutsche Rekordmeister entschlossen, Lukas Podolski die Freigabe zu erteilen, sollte dieser zurück nach Köln gehen wollen. Doch wer glaubte, damit sei das Transfertheater vorbei, hat sich geschnitten.

Die Aufführung geht nun bloss in den nächsten Akt: Es geht ums Finanzielle. «Der 1. FC Köln hat uns ein Angebot gemacht - das war unsäglich», sagte Bayern-Manager Uli Hoeness am Wochenende zum TV-Sender «DSF» und fügte an: «Deswegen habe ich das Gefühl, dass sie ihn nicht unbedingt wollen.»

«Zweistellig muss es sein»

Laut Informationen der «Bild»-Zeitung, soll es sich beim Angebot der Kölner «bloss» um rund sieben Millionen Euro handeln. Nicht genug für die Bayern. «Zweistellig plus x muss sein», sagte Hoeness dem Boulevardblatt auf Anfrage, «schliesslich hat Podolski einen Marktwert von 20 Millionen.»

Köln-Manager Michael Meier konterte hingegen: «Unser Angebot bewegt sich in dem Rahmen, was wir für Lukas Podolski im Jahr 2006 von den Münchnern bekommen haben. Wenn Hoeness also sagt, es sei lächerlich, dann zeigt er in Wirklichkeit nur mit dem Finger auf sich.

Der nächste Akt im Poldi-Theater wird mit Sicherheit bald folgen...

(mon)

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