Eltern des Täters: «Unser Sohn könnte so etwas nie tun»
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Eltern des Täters«Unser Sohn könnte so etwas nie tun»

Das Tessin rätselte über den Tod einer jungen Frau nahe der Grenze. Jetzt legte der Verdächtige ein Geständnis ab.

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sda/20minuti/woz
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Die Polizei hat im Zusammenhang mit dem Tod einer Tessiner Lehrerin deren Schwager verhaftet. Er soll ihre Leiche unter Sträuchern in einem Waldstück in Italien versteckt haben.

Die Polizei hat im Zusammenhang mit dem Tod einer Tessiner Lehrerin deren Schwager verhaftet. Er soll ihre Leiche unter Sträuchern in einem Waldstück in Italien versteckt haben.

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Links die getötete Lehrerin Nadia A. und rechts ihr Schwager M. E. - er steht unter Mordverdacht und hat offenbar ein Teilgeständnis abgelegt.

Links die getötete Lehrerin Nadia A. und rechts ihr Schwager M. E. - er steht unter Mordverdacht und hat offenbar ein Teilgeständnis abgelegt.

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Rechtsmediziner untersuchen den Fundort der Leiche unweit der Schweizer Grenze an einem Waldrand zwischen Cantello und Rodero in Italien.

Rechtsmediziner untersuchen den Fundort der Leiche unweit der Schweizer Grenze an einem Waldrand zwischen Cantello und Rodero in Italien.

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Der Fall einer unweit der Schweizer Südgrenze tot aufgefundenen Lehrerin sorgte im Tessin Mitte Oktober für Schlagzeilen. Nun hat der bereits in Untersuchungshaft befindliche Schwager des Opfers ein vollumfängliches Geständnis abgelegt – die Motive der Tat bleiben allerdings weiter im Unklaren.

Der 42-jährige Schwager der Lehrerin habe in der Befragung zugegeben, dass er alleine den Tod der 35-Jährigen herbeigeführt habe, teilte die Tessiner Kantonspolizei in einem Communiqué mit.

Teilgeständnis

Der mutmassliche Täter wurde Mitte Oktober verhaftet, als er von Italien her wieder in die Schweiz einreiste. Der Schweizer legte bei einer ersten Befragung bereits ein Teilgeständnis ab. Er gab zunächst an, den Leichnam an die Fundstelle transportiert zu haben.

Im Rahmen der kriminologischen Untersuchungen habe bereits ermittelt werden können, dass der 42-Jährige alleine handelte, so die Kantonspolizei.

«Wir glauben es nicht»

Nun müsse noch der genaue Hergang der Tat in der Befragung mit dem geständigen Schwager rekonstruiert werden, um anschliessend auch sein Motiv benennen zu können.

Die Eltern des Mannes sind trotz dem Geständnis von der Unschuld ihres Sohnes überzeugt: «Wir glauben es nicht», so die Mutter. «Unser Sohn ist ein ruhiger Mensch. Er hatte nie Probleme mit dem Gesetz und könnte so etwas nie tun.»

Tot in Italien gefunden

Die tote Lehrerin war Mitte Oktober in unwegsamem Gelände nahe der Schweizer Grenze in Italien gefunden worden, nur wenige Kilometer von ihrem Wohnhaus in der Schweiz entfernt. Die Tote hatte weder Papiere noch Handy auf sich und lag trotz Regenwetters ohne Schuhe und Jacke im Gelände.

Wegen eines Armbandes, das auf einen Sportanlass in Lugano hinwies, kamen die Ermittler rasch zum Schluss, dass das Opfer aus der Schweiz kommen könnte.

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