Aktualisiert 01.12.2006 12:27

Unsere einzige Chance: Andere Planeten besiedeln

Der britische Astrophysiker Stephen Hawking warnt: Die Menschheit ist zum Untergang verdammt, wenn es ihr nicht gelingt, andere Planeten zu besiedeln.

Hawking, der wegen Amyotropher Lateralsklerose (ALS) an den Rollstuhl gebunden ist und nur mittels eines Sprachcomputers kommunizieren kann, ist der Ansicht, dass das Risiko eines Asteroideneinschlags oder eines Atomkriegs schlicht zu hoch sei. Es sei nur eine Frage der Zeit, bis sich eine solche Katastrophe ereigne, sagte der Wissenschaftler gestern bei der Verleihung der Copley Medal durch die Royal Society.

Aus diesem Grund müsse die Menschheit die Besiedlung neuer Planeten in Angriff nehmen. Das geeignete Mittel dazu sieht Hawking in der Materie-Antimaterie-Technologie.

Nichts Neues für Fans der Science-Fiction-Serie «Star Trek»: Sie kennen diese Technologie unter der Bezeichnung «Warp-Antrieb». Damit sollen Raumschiffe bis knapp unter Lichtgeschwindigkeit beschleunigt werden können, sagt Hawking, der selber gerne als Weltraumtourist ins All reisen möchte.

Mit dem Warp-Antrieb wäre es möglich, das nächstgelegene Sonnensystem, Alpha Centauri, in nur sechs Jahren zu erreichen. Mit heutiger Technik würde eine solche Reise die Kleinigkeit von 50'000 Jahren dauern.

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