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Die Unsiegbaren-Trainer«Unsere Taktik: Tore ja, Gegentore nein!»

Heute steigt das Duell der Unsiegbaren. Im Interview verraten die Trainer der erfolglosesten Teams der Schweiz, wie sie die besseren Schlechtesten werden wollen.

von
dwi
Wer gewinnt am Montag das Spiel der Spiele? Meftah Dardouri, Trainer des SC Post Winterthur, und Ueli Huber, Coach beim Luzerner SC, kennen darauf nur eine Antwort: Wir!

Wer gewinnt am Montag das Spiel der Spiele? Meftah Dardouri, Trainer des SC Post Winterthur, und Ueli Huber, Coach beim Luzerner SC, kennen darauf nur eine Antwort: Wir!

Der Luzerner SC und der SC Post Winterthur sind die erfolglosesten Fussballmannschaften der Schweiz. Doch beide Teams wollen das Schicksal, auf dem allerletzten Rang zu kicken, nicht akzeptieren. Und fordern einander zu einem letzten Kampf auf. Heute Abend wird das Duell der Unsiegbaren stattfinden.

Das letzte Training vor dem grossen Tag ist absolviert, die letzten Vorbereitungen laufen. Wie wollen die Trainer ihr Team zum Sieg führen? Im Interview plaudern der Coach des Luzerner SC, Ueli Huber, und der SC-Post-Winterthur-Trainer Meftah Dardouri aus dem Nähkästchen.

Herr Huber, Herr Dardouri, wie war das letzte Training vor dem grossen Spiel?

Huber: Eher von der lockeren Sorte. Wir spielten ein Trainingsmatch - 4 gegen 4.

Dardouri: Wir haben viel Schusstraining gemacht und ganz kurz die Taktik besprochen. Es war ein gutes Training.

Die kräftezehrende Saison ist vorbei. Sind die Spieler ausgebrannt oder können Sie sie noch für ein letztes Spiel motivieren?

Huber: Ich glaube, jeder ist motiviert für das Spiel der Saison! Wir haben ja unsere Kräfte für dieses Highlight aufgespart.

SC Post Winterthur

Dardouri: Die Motivation ist da, die Spieler freuen sich sehr. Ausserdem sind sie noch topfit.

Die Unsiegbaren - SC Luzern

Steht die Aufstellung schon?

Huber: Im Grossen und Ganzen schon, die Details werde ich aus taktischen Gründen nicht preisgeben.

Dardouri: Nein, die genaue Aufstellung steht noch nicht. Wir werden aber mit einem offensiven System spielen.

Mit welcher Strategie wollen Sie den Gegner schlagen?

Huber: Unsere Strategie lautet: Tore schiessen und Gegentore verhindern. Für die Umsetzung brauchen wir Laufbereitschaft, Kampf und Präzision.

Dardouri: Wir werden ab der ersten Minute bei der Sache sein, eng beim Gegner spielen und Pressing ausüben. Wir müssen schliesslich unsere Stärken nachweisen.

Was überwiegt? Die Vorfreude oder die Angst, tatsächlich die unsiegbarste Mannschaft zu werden?

Huber: Die Vorfreude, nicht unsiegbar zu bleiben. Wir wollen das Spiel gewinnen. Wir fürchten nichts und niemanden.

Dardouri: Darüber denken wir nicht nach. Wir wollen gewinnen, uns bleibt nichts anderes übrig. Wir setzen auf den Sieg.

Was ist Ihre grösste Sorge, wenn Sie an heute Abend denken?

Huber: Dass wir im Stau stecken bleiben oder sich Spieler verletzen könnten.

Dardouri: Ich mache mir keine Sorgen.

Ihre Botschaft an den Gegner?

Huber: Ihr müsst euch warm anziehen!

Dardouri: Ihr könnt mit einer Niederlage rechnen!

Sehen Sie das Duell der Unsiegbaren live um 19.45 Uhr im Heerenschürli Schwamendingen oder auf 20 Minuten Online.

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