Aktualisiert 12.02.2015 14:32

Schweizer Techniker

Unsere vier letzten WM-Trümpfe

Die Techniker-Wettbwerbe sind alles andere als das Schweizer Spezialgebiet. Hoffen ist trotzdem erlaubt.

von
Adrian Hunziker, Beaver Creek
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Das WM-Kader von Swiss Ski: Lara Gut (23)
Das WM-Kader von Swiss Ski: Lara Gut (23)
Keystone/Peter Schneider
Dominique Gisin (29)
Dominique Gisin (29)
Erich Spiess/freshfocus
Wendy Holdener (21)
Wendy Holdener (21)
Keystone/Georg Hochmuth

Die Speed-Spezialisten sind aus dem WM-Gebiet abgezogen und damit auch die meisten Schweizer Hoffnungsträger. Für die letzten WM-Tage übernehmen nun die Techniker das Zepter. Aus Schweizer Sicht bedeutet das kleinere Brötchen zu backen – denn die technischen Disziplinen bilden seit Jahren den Schwachpunkt des Teams. Aber Hoffen ist trotzdem erlaubt. Dieses Quartett ist durchaus für einen Exploit gut:

1. Lara Gut: Zwar ist in diesem Winter ein bescheidener 18. Rang in Kühtai ihre beste Ausbeute im Riesenslalom. Aber sie hat auch schon mal einen Riesen gewonnen (2013 in Sölden) und ihr behagt das WM-Gelände eigentlich. Keine Wunderdinge kann man jedoch von Rückkehrerin Dominique Gisin erwarten.

2. Carlo Janka: Trotz aufsteigender Form – es ist bis jetzt nicht die Janka-WM. Fahrfehler standen ihm vor dem Medaillen-Glück. Und der Riesenslalom ist nicht mehr seine Paradedisziplin. Doch der Hang in Beaver Creek liegt ihm. Hier realisierte er in diesem Winter das beste Saisonergebnis (7.) und gewann 2009 einen seiner vier Riesen.

3. Wendy Holdener: Sie realisierte den einzigen Podestplatz der Technik-Fraktion von Swiss Ski in dieser Saison (3. in Kühtai). Also gehört sie im Slalom auch automatisch zu den Mitanwärterinnen auf eine Medaille.

4. Daniel Yule: Das Podest sah er auf höchster Ebene zwar noch nie. Doch er gehört zu den Aufsteigern. Sogar Marcel Hirscher glaubt an eine mögliche Sensation im Slalom (20 Minuten berichtete). Warum nicht durch Yule?

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