Unterstützung für streikende Piloten
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Unterstützung für streikende Piloten

Swiss Pilots, die Gewerkschaft der ehemaligen Crossair-Piloten, erhält Rückendeckung: Die Gewerkschaft Kommunikation hilft den Swiss Pilots in ihrem Kampf um bessere Arbeitsbedingungen innerhalb der Swiss.

Die Gewerkschaft Kommunikation stehe der Swiss Pilots Association (SPA) «umfassend» bei, bestätigte Vize-Präsident Giorgio Pardini einen Bericht der «SonntagsZeitung». Es gehe um Öffentlichkeitsarbeit und um die Vorbereitung anstehender Verhandlungen zwischen der SPA und der Swiss.

Die SPA sei als Hausverband an ihre Grenzen gestossen, sagte Pardini. Die Piloten seien einerseits Teil des Konflikts und müssten sich andererseits um Objektivität bemühen. Deshalb habe die Gewerkschaft Kommunikation ihre Hilfe angeboten.

Die Unterstützung habe sich «so ergeben», noch während des Streiks vom vergangenen Dienstag habe man der SPA «spontan Hilfe angeboten».

Als Sozialpartner anerkennen

Nun gehe es darum, mit der Swiss eine «vernünftige Lösung» für die ehemaligen Crossair-Piloten zu finden. Zentral sei dabei, dass die SPA wieder als Sozialpartnerin anerkannt werde.

«Die Swiss hat keine Grund, das nicht zu tun», sagte Pardini. Es gebe für die in die Regionalflug-Tochter Swiss European ausgelagerten Piloten «keine andere legitime Organisation» als die SPA.

Diese sei «jetzt nicht mehr allein», sagte Pardini weiter. Für die Swiss bedeute dies, dass sie mit der SPA nicht mehr «umspringen könne» wie bisher, dass es nun «einen konstruktiven Dialog» anstelle des «einseitigen Diktats» brauche.

Bei den anstehenden Verhandlungen, in denen es der SPA um die Beseitigung der Ungleichbehandlung gegenüber den ehemaligen Swissair-Piloten geht, seien «sehr viele Fragen offen». Es müsse eine «richtige Auslegeordnung» gemacht werden. Denn es gehe nicht nur um die Arbeitsbedingungen, sondern «um die Zukunft der Swiss European». (sda)

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