Untersuchnungsbericht zu Airbus-Absturz
Aktualisiert

Untersuchnungsbericht zu Airbus-Absturz

Zwei Monate nach den Terror-Angriffen vom 11. September 2001 stürzte in New York eine Maschine der American Airlines ab. 265 Menschen fanden den Tod.

Der Absturz einer amerikanischen Passagiermaschine im November 2001 in New York ist nach einem abschliessenden Bericht auf einen Pilotenfehler zurückzuführen.

Der Kopilot des Airbus A300-600 habe kurz nach dem Start vom John F. Kennedy International Airport ein falsches Manöver unternommen, um auf Turbulenzen zu reagieren, hiess es in der am Dienstag veröffentlichten Studie der Nationalen Behörde für Verkehrssicherheit. Dadurch sei das Höhenruder des Flugzeugs abgebrochen, was zur Katastrophe geführt habe.

Bei dem Unglück kamen 265 Menschen ums Leben. Der Absturz zwei Monate nach dem 11. September 2001 hatte zunächst Befürchtungen über einen neuen Terroranschlag ausgelöst. Die Behörde für Verkehrssicherheit befand jetzt auch, dass die Piloten der American Airlines nur unzureichend auf die technische Bedienung der betroffenen Maschine vorbereitet gewesen seien. Dies hat auch das Airbus-Unternehmen der Fluggesellschaft wiederholt vorgeworfen. (dapd)

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