Untersuchung beim RAV in Opfikon aufgenommen
Aktualisiert

Untersuchung beim RAV in Opfikon aufgenommen

Im Regionalen Arbeitsvermittlungs-Zentrum von Opfikon (RAV) brodelts gewaltig. Nun wurde eine Administrativ-untersuchung eingeleitet.

«Sämtliche Mitarbeiter der RAVs sind über die laufende Untersuchung per Mail informiert worden», bestätigt Irene Schellenberg, Sprecherin von Volkswirtschaftsdirektorin Rita Fuhrer. Die Regierungsrätin habe den Rechtsanwalt Bernhard Rüdy mit der Untersuchung beauftragt.

Laut internen Quellen soll unter anderem ein «sonderbares» Regime von Vorgesetzten für die Untersuchung ausschlaggebend sein. «Wer nicht kuscht, spürt Repression», heisst es im anonymen Schreiben an 20 Minuten weiter. Die RAV-Mitarbeiter sollen zusätzlich dazu aufgefordert worden sein, der Sache nicht weiter nachzugehen, da die Mitarbeiter des Opfiker RAVs bereits genug unter Druck stünden.

Worum es im Detail geht, darüber schweigen sich die verantwortlichen Stellen lieber aus. Die Untersuchung richte sich aber nicht gegen einzelne Personen, erklärte Rechtsanwalt Rüdy auf Anfrage. In den nächsten Wochen soll diese abgeschlossen werden.

(san)

Deine Meinung