Wynecenter Buchs AG: Unverschämte Kunden drängeln wegen Tablets
Aktualisiert

Wynecenter Buchs AGUnverschämte Kunden drängeln wegen Tablets

Über eine Stunde lang standen Kunden im Wynecenter Buchs AG für ein 40-Franken-Tablet an. Einige drängelten, viele gingen leer aus. Eine Leser-Reporterin hatte Glück.

von
rom
1 / 12
Warten, warten, warten: Wer im Wynecenter Buchs AG am Donnerstag, 9. Juni 2016, eines dieser Schnäppli-Tablets ergattern wollte, brauchte viel Geduld. Sie hatte Glück: Vanesa Jankovic mit ihren drei Tablets

Warten, warten, warten: Wer im Wynecenter Buchs AG am Donnerstag, 9. Juni 2016, eines dieser Schnäppli-Tablets ergattern wollte, brauchte viel Geduld. Sie hatte Glück: Vanesa Jankovic mit ihren drei Tablets

Leser-Reporter/Vanesa
Grund für die Aktion ist das 40-Jahr-Jubiläum des Wynecenters Buchs. Hier ein Bild von der Eröffnung 1976. Die Migros hatte ihren MMM damals als Provisorium in diesem Gewerbehaus einer in Konkurs gegangenen Generalunternehmung eingerichtet.

Grund für die Aktion ist das 40-Jahr-Jubiläum des Wynecenters Buchs. Hier ein Bild von der Eröffnung 1976. Die Migros hatte ihren MMM damals als Provisorium in diesem Gewerbehaus einer in Konkurs gegangenen Generalunternehmung eingerichtet.

Migros Aare
Zur Eröffnung gab es 10 Prozent .

Zur Eröffnung gab es 10 Prozent .

Migros Aare

Zum 40-Jahr-Jubiläum des Wynecenter Buchs lockt die Migros zurzeit mit Schnäppchen. Leser-Reporterin Vanesa Jankovic hatte es am Donnerstagmorgen auf ein Trekstor Tablet für nur 40 statt 222 Franken abgesehen: «Ich habe heute frei, bin aber trotzdem schon um 9 Uhr im Wynecenter gewesen.»

Sie war nicht die Einzige. Hunderte standen in der Warteschlange. «Einige Kunden drängelten sich vor – zum Ärger anderer», sagt Jankovic. Die 21-Jährige blieb jedoch cool, «obwohl ich über eine Stunde warten musste.» Für sie hat es sich auch gelohnt: Die maximal erlaubte Zahl von drei Tablets konnte Jankovic ergattern. «Je eines für meine Mutter, meinen Vater und als Geschenk für meinen Bruder.»

«Wie am Flughafen»

Andere hatten weniger Glück: «Gegen 100 Kunden sind leider leer ausgegangen – aber die Stückzahl ist nun mal beschränkt, das war im Werbeprospekt auch vermerkt», sagt Andrea Bauer, Sprecherin der Migros Aare.

Vom Ansturm sei der Filialleiter des Melectronics selber überrascht gewesen: «Um ein Chaos zu vermeiden, hat er die Warteschlange wie am Flughafen mit Bändern kanalisiert.» Das Ganze sei im Grossen und Ganzen gesittet abgelaufen.

Deine Meinung