Aktualisiert 05.03.2008 19:44

«Unwahre Dinge werden über ihn gesagt»

Die kenianische Grossmutter von US-Präsidentschaftsbewerber Barack Obama verfolgt den Wahlkampf in den Vereinigten Staaten im fernen Afrika genau - und sie ist empört über die jüngsten Angriffe gegen ihren Enkel.

«Unwahre Dinge werden über ihn gesagt, die nichts mit Barack zu tun haben», sagte die 86-jährige Sarah Obama am Mittwoch in ihrem Heimatdorf Kogelo zu Reportern. Sie lehne solche Schmutzkampagnen entschieden ab.

Ihr Zorn bezog sich unter anderem auf ein im Internet zirkulierendes Foto von Barack Obama in traditioneller kenianischer Kleidung. Die Klatsch-Seite The Drudge Report stellte das Foto kürzlich ins Internet und erklärte, es sei von «Clinton-Mitarbeitern» in Umlauf gebracht worden. Es zeigt Obama während eines Besuchs in Kenia 2006 in einem weissen Turban und weissem Wickeltuch. Die Kleidungsstücke waren ihm von Dorfältesten übergeben worden. (dapd)

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