Unwetter: Gemüse könnte teurer werden
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Unwetter: Gemüse könnte teurer werden

Die Unwetter der letzten beiden Tage haben auch in der Landwirtschaft Millionenschäden verursacht. Besonders hart getroffen hat es die Schweizer Freilandgemüsebauern. Die Salat- und Gemüsesetzlinge leiden unter den überfluteten Böden.

Weil die Bauern bei der Sortierung und der Reinigung des Gemüses mehr Arbeit leisten müssten, könnten die Preise für die Konsumenten «erheblich» steigen, teilte der Verband der Schweizerischen Gemüseproduzenten (VSPG) am Freitag mit. Die Gemüsequalität soll allerdings gewährleistet bleiben.

Vor allem das Berner Seeland und Teile des Waadtlands sind betroffen, sagte Pascal Toffel, Leiter Markt beim VSPG, auf Anfrage. Obwohl die Lage noch nicht genau abzuschätzen ist, könnte es laut Toffel zu regionalen Versorgungsenpässen kommen. In diesem Fall müsste die Versorgung mit Importen ergänzt werden.

Schon im Juli hatten sich viele Gemüsebauern wegen des nassen Wetters über Einbussen beklagt. Noch in der vergangenen Woche zeigte sich der VSPG aber zuversichtlich, dass sich die Lage normalisiert hat. (sda)

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