Erdrutsch auf Ischia: Vier Menschen werden vermisst

Aktualisiert

ItalienUnwetter trifft Ischia mit voller Wucht – 8 Tote, 13 Menschen vermisst

Die italienische Insel Ischia ist in der Nacht auf Samstag von einem heftigen Unwetter heimgesucht worden. Mindestens acht Menschen sind gestorben, 13 weitere werden vermisst.

von
Jonas Bucher

Darum gehts

  • Auf Ischia haben heftige Regenfälle einen Erdrutsch ausgelöst.

  • Acht Menschen sollen dabei ums Leben gekommen sein.

  • Die Schlammlawine spülte Autos ins Meer.

Ein Sturm traf in der Nacht auf Samstag auf die italienische Insel Ischia und verursachte überall Überschwemmungen und Schäden. Die Regenfälle, die die ganze Nacht über heftig niedergingen, lösten kurz nach fünf Uhr einen Erdrutsch im Gebiet Celario aus. Dabei sind mindestens acht Menschen ums Leben gekommen. Dies berichteten italienische Medien am Samstag unter Berufung auf Infrastrukturminister Matteo Salvini.

Gemäss dem «Corriere della Sera» werden 13 weitere Menschen vermisst, darunter ein Ehepaar und sein Neugeborenes. Zwei Personen seien in ihrem Auto eingeklemmt und von Schlamm mitgerissen worden. Zwei Häuser seien vom Schlamm komplett überschwemmt worden. Beinahe sämtliche Bewohnerinnen und Bewohner der Gegend würden in ihren Häusern festsitzen und seien ohne Strom.

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Acht Menschen sind bei dem Erdrutsch ums Leben gekommen. 

Acht Menschen sind bei dem Erdrutsch ums Leben gekommen. 

IMAGO/Antonio Balasco
Immernoch werden Menschen vermisst. 

Immernoch werden Menschen vermisst. 

IMAGO/Antonio Balasco
Zahlreiche Bewohner sitzen ohne Strom in ihren Häusern fest. 

Zahlreiche Bewohner sitzen ohne Strom in ihren Häusern fest. 

IMAGO/Antonio Balasco

Autos wurden ins Meer gespült

Eine Schlammlawine habe auch mehrere Autos mitgerissen, die zusammen mit den durch den Erdrutsch umgestürzten Bäumen ins Meer, im Bereich der Piazzale dell'Ancora im Hafen, gespült worden seien.

Der im oberen Teil von Casamicciola erzeugte Murgang habe auch die Strandpromenade an der Piazza Anna de Felice erreicht. Der Hafen von Casamicciola sei aufgrund der rauen See und des Windes unpassierbar. Zivilschutz, Feuerwehr und Carabinieri sind seit dem Morgengrauen im Dauereinsatz. Verstärkung wurde aus dem nahe gelegenen Neapel erwartet. Wegen des Wetters war es aber schwierig, Ischia per Boot oder Hubschrauber zu erreichen.


Trauerst du oder trauert jemand, den du kennst?

Hier findest du Hilfe:

Dargebotene Hand, Sorgen-Hotline, Tel. 143

Seelsorge.net, Angebot der reformierten und katholischen Kirchen

Muslimische Seelsorge, Tel. 043 205 21 29

Jüdische Fürsorge, info@vsjf.ch

Lifewith.ch, für betroffene Geschwister

Verein Regenbogen Schweiz, Hilfe für trauernde Familien

Pro Juventute, Beratung für Kinder und Jugendliche, Tel. 147

Pro Senectute, Beratung älterer Menschen in schwierigen Lebenssituationen

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