Unwetterwarnung: Kanton Bern beteiligt sich an Pilotprojekt
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Unwetterwarnung: Kanton Bern beteiligt sich an Pilotprojekt

Daten zur Wetterlage sowie zu Wasserständen sollen in einem Pilotprojekt erfasst und ausgewertet werden. Damit soll die Bevölkerung früher auf drohende Unwetter aufmerksam gemacht werden.

Die Bevölkerung soll besser vor drohenden Unwettern gewarnt werden können. Dazu testet der Kanton Bern in einem Pilotprojekt eine neue Informationsplattform des Bundes.

Auf der Informationsplattform Naturgefahren sollen verschiedene Daten gesammelt und bereitgestellt werden, wie das Amt für Information heute mitteilte. Im Zentrum stehen Daten zur Wetterlage und -prognose sowie Wasserstände und Abflussmengen der Flüsse.

Teil des Pilotprojektes sind die Lütschine, die Aare und die Emme. Die Gemeinden aus den betroffenen Regionen werden Naturgefahrenspezialisten bestimmen, die diese Daten aufbereiten, deuten und gegebenenfalls Massnahmen auslösen.

Das Pilotprojekt ist auf drei Jahre angesetzt. Der Kanton Bern rechnet mit einmaligen Kosten von 750 000 Franken von 2008 bis 2010. Die jährlichen Folgekosten betragen rund 417 000 Franken. Die entsprechenden Kredite wurden vom Regierungsrat des Kantons Bern genehmigt.

(sda)

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