Playstation, Airbnb, Bild - Panne legte weltweit Internet lahm
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Playstation, Airbnb, BildPanne legte weltweit Internet lahm

Am Donnerstagabend ging bei vielen der grössten Websites der Welt nichts mehr. Gemäss ersten Angaben soll es sich nicht um einen Cyberangriff gehandelt haben.

von
Patrick McEvily
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Gemäss Überwachungsdienst Solarwinds Pingdom trat die Internetstörung weltweit auf.

Gemäss Überwachungsdienst Solarwinds Pingdom trat die Internetstörung weltweit auf.

Screenshot Pingdom
Userinnen und User konnten mehrere grosse Websites nicht mehr ansteuern.

Userinnen und User konnten mehrere grosse Websites nicht mehr ansteuern.

VOISIN/PHANIE
In den USA waren gleich mehrere der meistfrequentierten Dienste betroffen.

In den USA waren gleich mehrere der meistfrequentierten Dienste betroffen.

Screenshot/Down Detector

Darum gehts

  • Am Donnerstagabend fielen weltweit die Webseiten bekannter Unternehmen aus.

  • Neben Amazon und Airbnb war beispielsweise auch die Gaming-Site Playstation betroffen.

  • Gemäss dem betroffenen Server-Anbieter Akamai soll es sich nicht um eine Cyberattacke gehandelt haben.

Mehrere internationale Medien berichten, dass es am Donnerstag zu einer weltweiten Internet-Panne riesigen Ausmasses gekommen ist. Gemäss der Webseite downdetector.com gehören weltweite Unternehmen wie Playstation oder Airbnb dazu. Die britische Zeitung «The Independent» meldet, dass auch Amazon nicht mehr angesteuert werden kann. Gleiches gilt für das Online-Game «Call of Duty». In Deutschland ist zurzeit unter anderem die Seite der «Bild»-Zeitung nicht abrufbar. In der Schweiz schienen nur wenige Dienste betroffen.

Um 18.45 meldete «Focus Online», dass die Störung behoben ist. Auf downdetector.com war ab diesem Zeitpunkt ebenfalls ein Abflauen der Fehlermeldungen zu beobachten.

Störung bei Server-Dienst als Ursache vermutet

Auf Twitter waren bereits kurz nach Beginn der Störung die ersten Spekulationen aufgetaucht, ob ein Fehler beim Cloud-Dienst von Amazon für den Unterbruch gesorgt hat:

Gemäss der «Bild»-Zeitung steckte hinter der Störung allerdings ein Problem beim Server-Anbieter Akamai. Dieser bestätigte am späteren Donnerstagabend denn auch, dass das Unternehmen ab 15:45 UTC mit Problemen zu kämpfen hatte. Dabei soll es sich laut eigenen Angaben aber nicht um eine Cyberattacke gehandelt haben. Man habe das Problem nach rund einer Stunde lösen können .

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