Amsteg UR: Urner bekämpfen die Bio-Invasion
Aktualisiert

Amsteg URUrner bekämpfen die Bio-Invasion

Das Urner Amt für Umweltschutz arbeitet an einem Massnahmenplan zur Bekämpfung von sogenannten bioinvasiven Pflanzen.

von
ras
Alexander Imhof: Jakobskreuzkraut schadet der Landwirtschaft. (ras)

Alexander Imhof: Jakobskreuzkraut schadet der Landwirtschaft. (ras)

Dieser stützt sich auf die Liste von elf gebietsfremden Pflanzen der Eidgenössischen Freisetzungsverordnung. Die Massnahmen werden Ende Jahr vorgestellt, es wurden aber bereits jetzt Broschüren in alle Urner Haushalte versandt. Die unwillkommenen Pflanzen stammen aus fremden Kontinenten und schaden der Landwirtschaft, fressen sich durch Asphalt oder können die Gesundheit schädigen. Zudem verdrängen sie einheimische Arten – und haben ärgerliche Eigenschaften: «Der japanische Knöterich beispielsweise breitet sich unterirdisch massiv aus und kann ganze Mauern sprengen», sagt Alexander Imhof vom Amt für Umweltschutz. Für Menschen ist vor allem der Riesenbärenklau aus dem Kaukasus schädlich. (ras/20 Minuten)

Deine Meinung