Urner Gefahrenkarten schwer umzusetzen
Aktualisiert

Urner Gefahrenkarten schwer umzusetzen

Noch fünf Jahre haben die Gemeinden im Kanton Uri Zeit, Gefahrenkarten zu erfassen und umzusetzen.

«Nach den August-Unwettern ist der Druck gestiegen, so dass wir früher fertig sein wollen», sagt Kantonsplaner Peter Schmid. Kein einfaches Ziel: Bis heute haben erst acht von zwanzig Gemeinden verbindliche Gefahrenkarten.

Und die zeigen, dass über einzelne Gebiete ein Bauverbot verhängt werden muss. «Vor allem wenn dort schon Häuser stehen, ist die Umsetzung schwierig», sagt Schmid und erklärt: «Die Liegenschaften in so genannt roten Zonen verlieren an Wert.»

Im Kanton Luzern sind bereits 75 Prozent der Gefahrenkarten erstellt. René Graf, Fachleiter Naturgefahren, weiss: «Gefährdet ist weniger als ein Prozent des Siedlungsgebiets.» In Zug ist man noch weiter: Hier hat die Endphase begonnen.

(ewi)

Deine Meinung