Aktualisiert 17.03.2004 10:00

US-Amerikaner gewinnt Iditarod

Der US-Amerikaner Mitch Seavey hat den Iditarod, das längste Hundeschlittenrennen der Welt, in Alaska gewonnen.

Der Schweizer Martin Buser, viermaliger Iditarod-Sieger, lag zu diesem Zeitpunkt auf dem 10. Platz.

Der 44-jährige Seavey erreichte neun Tage, zwölf Stunden und zwanzig Minuten nach dem Start in Anchorage mit seinen Hunden in der Nacht zum Mittwoch (Ortszeit) das 1800 Kilometer entfernte Ziel Nome an der Beringsee.

Je nach Schneelage, Wetter-Bedingungen und der Schnelligkeit von Hunden und Lenkern dauert das Rennen zwischen 9 und 20 Tagen. Die bisherige Bestmarke stellte der 46-jährige Buser 2002 auf. Der in Winterthur geborene Schlittenhundeführer (Musher) brauchte zu seinem vierten Sieg acht Tage, 22 Stunden und 46 Minuten.

Erst zwei Nicht-Amerikaner

87 Teams waren am 6. März zum Rennen durch die menschenleere Tundra, dichte Wälder, über vereiste Flüsse und hohe Berge gestartet. Letztes Jahr siegte mit dem Norweger Robert Sorlie nach Buser der zweite Nicht-Amerikaner seit 1973 ausgetragenen Wettbewerb.

Das Iditarod-Rennen verdankt seinen Namen einem alten Pfad, der Ende des 19. Jahrhunderts entlegene Goldgräber- und Hafenorte im hohen Norden verband.

(sda)

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