US-Armee tötet 40 schiitische Kämpfer in Bagdad
Aktualisiert

US-Armee tötet 40 schiitische Kämpfer in Bagdad

Die US-Armee hat bei Kämpfen mit schiitischen Milizionären nach eigenen Angaben über 40 Aufständische getötet. Die «Kriminellen» seien gestern bei Luftangriffen und Kampfeinsätzen in Bagdad ums Leben gekommen.

Dies teilten die US-Streitkräfte heute mit. Damit stieg die Zahl der Toten bei den tagelangen blutigen Gefechten im Irak auf mehr als 320, davon mindestens 140 in Bagdad.

In Bagdad kehrte nach dem Ende der Ausgangssperre am Montagmorgen wieder Normalität ein. Der radikale Schiitenführer Moktada Sadr hatte zuvor seine Gefolgsleute zum Rückzug aufgerufen.

Autofahrer und Fussgänger wagten sich nach dem Ende der Kämpfe wieder auf die Strasse. Auch im südirakischen Basra wurde die Ausgangssperre aufgehoben, Geschäfte hatten wieder geöffnet.

Angesichts der sich abzeichnenden Entspannung der Lage im Irak hatte die militärische Führung am Sonntagabend die Aufhebung der Massnahme verkündet. Ausgenommen seien jedoch die Stadtteile Sadr City, Kadhimija und Schuala, drei Hochburgen schiitischer Milizen.

Die Kämpfe zwischen Sadrs Mahdi-Miliz und den Sicherheitskräften hatten am vergangenen Dienstag in der Ölstadt Basra begonnen und sich auf mehrere Städte des Landes ausgeweitet. Die US-geführten Koalitionstruppen hatten am Freitag auf Seiten der Regierung in die Gefechte eingegriffen.

(sda)

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