Rückruf-Skandal: US-Behörde verhängt Bussgeld gegen GM
Aktualisiert

Rückruf-SkandalUS-Behörde verhängt Bussgeld gegen GM

Im Skandal um fehlerhafte Zündschlösser hat General Motors nicht fristgerecht alle Fragen beantwortet. Deshalb muss der Autobauer nun für jeden Tag Verspätung 7'000 Dollar Strafe zahlen.

Der Hauptsitz von General Motors in Detroit im US-Bundesstaat Michigan.

Der Hauptsitz von General Motors in Detroit im US-Bundesstaat Michigan.

Im Rückruf-Skandal bei Autobauer General Motors (GM) büsst die US-Verkehrssicherheitsbehörde den Autobauer. Weil dieser mehr als ein Drittel der Anfragen der Untersuchungsbehörde nicht zum geforderten Termin beantwortete, müsse er nun für jeden Tag Verspätung 7'000 Dollar Strafe zahlen.

Das gab die Behörde NHTSA am Dienstag bekannt. GM habe bis zum 3. April mehr als ein Drittel der 107 Fragen zu dem Rückruf nicht beantwortet. Die Strafe gelte ab diesem Stichtag.

Mehrere Todesfälle

Die NHTSA untersucht insbesondere, warum GM mit dem Rückruf von 2,6 Millionen Fahrzeugen wartete, obwohl die Probleme mit den Zündschlössern seit mehr als zehn Jahren bekannt waren. Der Defekt hat zu mehreren Todesfällen geführt. Auch der Kongress befasst sich mit dem Fall.

GM erklärte, das Unternehmen kooperiere umfassend mit der Behörde. Dieser seien fast 21'000 Dokumente mit mehr als 271'000 Seiten zur Verfügung gestellt worden. Weitere Antworten sollten folgen, sobald sie vorlägen. Ziel sei es, die Informationen korrekt und rasch zu liefern. (sda)

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