Boeing 737 Max: US-Behörden mit Reformen der Luftfahraufsicht unzufrieden
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Boeing 737 MaxUS-Behörden mit Reformen der Luftfahraufsicht unzufrieden

Fast zwei Jahre war die Boeing 737 Max aus dem Verkehr gezogen, mittlerweile darf der Flugzeugtyp in vielen Ländern wieder fliegen. Ein neu veröffentlichter Bericht geht mit der US-Luftfahraufsicht hart ins Gericht.

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In Bezug auf die Boeing 737 Max sehen die US-Behörden weiter Schwächen beim Zulassungsverfahren.

In Bezug auf die Boeing 737 Max sehen die US-Behörden weiter Schwächen beim Zulassungsverfahren.

AFP

Das US-Verkehrsministerium sieht trotz der Reformen nach dem Debakel mit Boeings Unglücksflieger 737 Max immer noch Schwächen im Zulassungsverfahren der Luftfahrtaufsicht FAA. Die Lektionen aus den Versäumnissen zeigten, dass sowohl bei der Zertifizierung von Flugzeugen als auch bei der Beaufsichtigung von Herstellern weiter Handlungsbedarf bestehe, heisst es in einem am Mittwoch veröffentlichten Untersuchungsbericht des Ministeriums.

Es sei noch viel Arbeit nötig, um das Vertrauen in die Prozesse der FAA wieder her- und das höchste Level an Sicherheit bei der Zertifizierung sicherzustellen. Der Bericht listet insgesamt 14 Kritikpunkte auf, die die Aufsicht verbessern soll. Dabei geht es etwa um grössere Unabhängigkeit – so müsse es künftig klarer gemacht werden, wenn Boeing-Mitarbeiter selbst Aufgaben der FAA ausführen. Die Behörde stimmte allen Einwänden zu und gelobte Besserung.

Boeings bestverkaufte Modellreihe 737 Max war im März 2019 nach zwei Abstürzen mit insgesamt 346 Toten weltweit mit Flugverboten belegt worden. Die Wiederzulassung in den USA erfolgte erst rund 20 Monate später, nachdem Fehler an einem mangelhaften Steuerungsprogramm behoben worden waren. Boeing wurde nach den Unglücken vorgeworfen, die Sicherheit der Maschinen vernachlässigt zu haben. Die FAA musste sich harsche Kritik wegen Aufsichtsversagens gefallen lassen.

(DPA)

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