BERN: US-Botschaft: Knipsen unerwünscht!
Aktualisiert

BERNUS-Botschaft: Knipsen unerwünscht!

Wer fotografiert, wird fichiert. Diese Sicherheitsschikane bekam auch der bekannte Politologe Claude Longchamp vor der Berner US-Botschaft
zu spüren.

Als er die mutmassliche CIA-Zentrale fotografieren wollte, hielt ihn ein Kantonspolizist auf. Longchamp musste sich ausweisen und erklären, weshalb er die US-Festung ablichten wollte. Anschlies­send seien seine Personalien aufgenommen worden, schreibt Longchamp in seinem Stadtwanderer-Blog, für den er ­regelmässig mit der Kamera durch Bern streift. «Es ist nicht verboten, von öffentlichem ­Boden aus zu fotografieren», stellt Kapo-Sprecher Stefan von Below klar. Andererseits müssten die Botschaftsschützer aber den Sachverhalt abklären, wenn ihnen etwas verdächtig vorkomme. Die US-Behörden ­hätten keinen Zugriff auf die registrierten Personalien. Auch die Bildaufnahmen zu diesem Bericht von 20 Minuten wurden von einem freundlichen Polizisten unterbrochen.

mar

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