29.03.2020 05:30

US-Wahlen

US-Demokraten in der Schweiz wählen Sanders

Die im Ausland lebenden US-Demokraten haben ihren Präsidentschaftskandidaten gewählt. Das Resultat ist deutlich.

von
obr
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Die US-Demokraten im Ausland haben für Bernie Sanders als Kandidaten bei den US-Präsidentschaftswahlen gestimmt.

Die US-Demokraten im Ausland haben für Bernie Sanders als Kandidaten bei den US-Präsidentschaftswahlen gestimmt.

Ringo H.w. Chiu
Der linksgerichtete Senator aus Vermont erhielt rund 58 Prozent der Stimmen. Der ehemalige US-Vizepräsident Joe Biden hat 23 Prozent der Stimmen erhalten.

Der linksgerichtete Senator aus Vermont erhielt rund 58 Prozent der Stimmen. Der ehemalige US-Vizepräsident Joe Biden hat 23 Prozent der Stimmen erhalten.

Keystone/Patrick Semansky
In der Schweiz haben die Amerikanischen Demokraten ebenfalls für Bernie Sanders abgestimmt.

In der Schweiz haben die Amerikanischen Demokraten ebenfalls für Bernie Sanders abgestimmt.

Keystone/Matt Rourke

Die US-Demokraten im Ausland haben für Bernie Sanders als Kandidaten bei den US-Präsidentschaftswahlen gestimmt. Der linksgerichtete Senator aus Vermont erhielt rund 58 Prozent der Stimmen. Der ehemalige US-Vizepräsident Joe Biden hat 23 Prozent der Stimmen erhalten.

In der Schweiz haben die Amerikanischen Demokraten ebenfalls für Bernie Sanders abgestimmt. Wie die «Democrats Abroad Switzerland» auf ihrer Hompepage vermelden, erhielt Sanders 448 der 967 abgegebenen Stimmen (46,3 Prozent). Er platziert sich somit vor Joe Biden (299 Stimmen, 30,9 Prozent) und Elizabeth Warren (157 Stimmen, 16,2 Prozent).

Damit erhält Sanders neun Delegierte für den Demokratischen Konvent Mitte Juli in Milwaukee und Biden vier, wie die «Democrats Abroad Switzerland» schreiben.

Keine Delegierten für Warren

Für die anderen Kandidaten hat es nicht gereicht, genug Stimmen für einen Delegierten zu sammeln. Die Grenze liegt bei 15 Prozent. Die drittplatzierte Elizabeth Warren hat die Hürde mit 14,3 Prozent denkbar knapp nicht geschafft.

Die Abstimmung fand in der Schweiz vom 3. bis 10. März in Genf, Zürich und Basel sowie über das Internet statt. Die US-Demokraten der Schweiz hatten beschlossen, die Wahllokale trotz der Covid-19-Pandemie offen zu behalten.

Insgesamt nahmen fast 40'000 Demokraten im Ausland an dieser Vorwahl teil. Das sind 15 Prozent mehr als vor vier Jahren. Bereits 2016 hatten die Demokraten im Ausland Bernie Sanders gegenüber Hillary Clinton bevorzugt. (obr/sda)

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