Aktualisiert 29.09.2009 16:51

Bankenkrise

US-Einlagensicherung gehen die Mittel aus

Die US-Einlagensicherung FDIC hat wegen der hohen Zahl von Bankenpleiten eine Aufstockung ihrer Mittel durch vorgezogene Gebührenzahlungen vorgeschlagen.

Der am Dienstag veröffentlichte FDIC-Plan sieht vor, dass die Banken Beiträge in Höhe von 45 Mrd. Dollar im Voraus entrichten, um die rapide steigenden Kosten für den Kollaps von Finanzinstituten zu decken. Damit müssten die Banken am 30. Dezember sowohl die regulären Gebühren für das vierte Quartal 2009 als auch die gesamten Beträge für die Jahre 2010, 2011 und 2012 zahlen. Allerdings müssten die Institute die Mittel erst zum Zeitpunkt ihrer regulären Fälligkeit von ihren Gewinnen abziehen.

Seit Jahresbeginn sind in den USA bereits 95 Banken zusammengebrochen. Im Vorjahr waren lediglich 25 Institute kollabiert, 2007 nur drei. Die rapide Zunahme der Pleiten hat den Einlagensicherungsfonds bis zum Ende des zweiten Quartals auf 10,4 Mrd. Dollar zusammenschmelzen lassen von 45 Mrd. Dollar im Vorjahr.

Bis 2013 rechnet die FDIC mit Kosten in Höhe von 100 Milliarden Dollar für Bankenpleiten. Die meisten Zusammenbrüche wird es nach Einschätzung der Behörde in den Jahren 2009 und 2010 geben.

(sda)

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