US-Fastfood-Gigant will Familienfest vermiesen
Aktualisiert

US-Fastfood-Gigant will Familienfest vermiesen

Die Pub-Besitzerin Tracy Daly aus dem Norden Englands muss um ihr «Familienfest» bangen, zu dem sie alljährlich an den Weihnachtstagen Truthahn, Roastbeef und Pudding serviert.

Wie die Londoner «Times» in ihrer Donnerstagsausgabe berichtet, macht die Fastfood-Kette Kentucky Fried Chicken Exklusivrechte auf die Marke «Family Feast» geltend.

KFC kündigte jetzt sogar juristische Schritte gegen das urige «Tan Hill Inn» an, das in einem verlassenen Winkel in North Yorkshire liegt. Das Kentucky-Fried-Chicken-Festmahl setzt sich unter anderem aus gebackenem Huhn, Pommes Frites, Krautsalat und einer enormen Soft-Drink-Flasche zusammen.

Ein Anwalt der Fastfood-Kette habe ihr gesagt, sie solle die Klage-Drohung «nicht persönlich nehmen», sagte Daly. Die ganze Sache komme ihr «unfassbar» vor, zunächst habe sie an einen Aprilscherz gedacht. «Die sind ein Multi-Millionen-Unternehmen, ich bin nur eine kleine Lady.»

Inzwischen habe sie sich jedoch in den Kopf gesetzt, nicht nachzugeben. Zwei Anwaltskanzleien hätten sich bereits angeboten, ihren Fall kostenlos durchzufechten. Ein Sprecher von Kentucky Fried Chicken erklärte, das Unternehmen verwende «beträchtliche Mittel darauf, seine Handelsmarken zu schützen».

(sda)

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