ZÜRICH: «US-Finanzhaus in Flammen»
Aktualisiert

ZÜRICH«US-Finanzhaus in Flammen»

Für Hans Geiger, emeritierter Professor am Institut für schweizerisches Bankwesen der Uni Zürich, ist die Finanzkrise noch lange nicht ausgestanden.

«Das US-Finanzhaus steht in Flammen. Was wir derzeit sehen, ist die verzweifelte Brandbekämpfung durch die amerikanischen Behörden. Es wird nicht die letzte Brandwelle sein», sagt er. Hunderte von Bankkonkursen dürften noch folgen. Im besten Fall werde die Krise noch einmal gut ein Jahr dauern. «Wir können froh sein, wenn bis Ende 2009 alle Brände gelöscht sind», so Geiger. Die UBS spüre die Talfahrt der Börsen so krass, weil das Vertrauen noch nicht wieder da sei und man Angst vor Abschreibern habe. «Ob zu Recht, weiss man nicht», sagt Geiger. Es gebe aber auch gute News: «Jetzt ist klar, dass der amerikanische Steuerzahler nicht mehr für Bankenpleiten geradestehen muss.»

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