US-Horror-Studie: "Es wird hart"
Aktualisiert

US-Horror-Studie: "Es wird hart"

Nach einer geheimen Studie des US-Verteidigungsministerium bergen Klimaveränderungen weitaus grössere Gefahren als der internationale Terrorismus.

"Rasche Klimaveränderungen" könnten die Welt an den Rand der Anarchie bringen, weil betroffene Staaten ihre schwindenden Nahrungs-, Wasser- und Energiereserven möglicherweise mit nuklearer Aufrüstung zu verteidigen versuchten, zitierte die britische Zeitung "The Observer" am Sonntag aus der Studie.

Klimaveränderungen müssten "umgehend" zu einem herausragenden Thema für Politik und Militär werden, weil "Spaltungen und Konflikte" sonst erneut zu den beherrschenden Problemfeldern der Menschheit zu werden drohten.

So sei es "wahrscheinlich", dass es beispielsweise in Grossbritannien in absehbarer Zeit Winter wie in Sibirien geben werde, da die Durchschnittstemperaturen in Europa bis 2020 "radikal" absinken würden.

Zudem würden "gewaltige Stürme" die Niederlande von 2007 an "in grossen Teilen unbewohnbar" machen und in Kalifornien zur Zerstörung der Wasserversorgung führen, heisst es laut "Observer" in der Studie weiter.

Weiterhin könnten Europa und die USA zu "regelrechten Festungen" werden, um Millionen von Migranten abzuhalten, die aus ihren umweltzerstörten Heimatregionen herbeiströmten. Der "katastrophale" Energie- und Wassermangel werde die Welt etwa um 2020 in weit verbreitete Kriege stürzen.

Mit der Studie vertraute Experten sagten der Zeitung, die Gefahren des Klimawandels für die weltweite Stabilität überträfen "bei weitem die des Terrorismus". Gemäss dem Blatt wurde der seit vier Monaten fertige Bericht bislang geheim gehalten, ehe er der Zeitung zugespielt wurde. Die Untersuchung wurde den Angaben nach von einem Berater des US-Geheimdienstes CIA und einem Unternehmensberater verfasst.

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