Motorola-Übernahme: US-Justiz knöpft sich Google vor

Aktualisiert

Motorola-ÜbernahmeUS-Justiz knöpft sich Google vor

Der Internet-Konzern muss dem US-Justizministerium zusätzliche Angaben machen zum geplanten Kauf des Handy-Herstellers Motorola Mobility.

Zwei Firmenlogos vereint: Google will für 12,5 Milliarden US-Dollar die Mobilfunk-Sparte von Motorola kaufen.

Zwei Firmenlogos vereint: Google will für 12,5 Milliarden US-Dollar die Mobilfunk-Sparte von Motorola kaufen.

Das US-Justizministerium hat am Mittwoch weitere Informationen über die milliardenschwere Übernahme des Handy-Herstellers Motorola Mobility durch Google gefordert. Mitte August hatte Google bekannt gegeben, dass es Motorola Mobility für 12,5 Milliarden Dollar übernehmen wolle.

Eine verlängerte Überprüfung des geplanten Kaufs durch die Behörden war allgemein erwartet worden. Google erklärte im Firmenblog, sich dennoch recht sicher zu sein, dass es Motorola auch tatsächlich übernehmen dürfe. Sollte die Firmenübernahme nicht zustande kommen, käme das Google teuer zu stehen: Der Konzern müsste Motorola Mobility 2,5 Milliarden Dollar zahlen.

Die Ratingagentur Standard & Poor's hatte die Google-Aktien wegen des geplanten Kaufs abgewertet. Begründung: Die Entscheidung, den Handy-Hersteller für 12,5 Milliarden Dollar zu erwerben, bedeute zwar eine Fundgrube an Patenten, zugleich aber ein gestiegenes Risiko für Google und seine Wertpapiere. (dapd)

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