Aktualisiert 29.04.2008 07:20

US-Krise beschert BMW eine Gewinndelle

BMW hat wegen der schwachen Konjunktur in den USA im ersten Quartal weniger Gewinn gemacht. Dennoch bestätigt der Autobauer seine Jahresprognose.

Trotz eines Absatzrekords von Januar bis März fiel der Quartalsüberschuss um 17 Prozent auf 487 Millionen Euro, wie der Autokonzern am Dienstag in München mitteilte. Wegen der Finanzmarktkrise seien die Gebrauchtwagenpreise in den USA gesunken, ausserdem sei mit steigenden Ausfällen bei Autokrediten zu rechnen.

BMW stellte deshalb 236 Millionen Euro als Risikovorsorge zurück. Die Summe solle für das gesamte Jahr ausreichen. «Wir streben im laufenden Jahr unverändert ein Konzernergebnis vor Steuern über dem Wert des Vorjahres an - bereinigt um den Sondereffekt aus der Rolls-Royce-Umtauschanleihe im Jahr 2007», sagte Vorstandschef Norbert Reithofer.

Der Absatz legte im ersten Quartal um 2,6 Prozent auf 293.550 verkaufte Auto zu. Der Umsatz kletterte um 11,2 Prozent auf 13,285 Milliarden Euro. Dagegen sank das operative Ergebnis (Ebit) um 9,3 Prozent auf 827 Millionen Euro. (dapd)

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