US-Lehrerin wegen künstlicher Befruchtung gefeuert
Aktualisiert

US-Lehrerin wegen künstlicher Befruchtung gefeuert

Wegen einer künstlichen Befruchtung ist eine amerikanische Lehrerin nach eigener Aussage von ihrer katholischen Schule entlassen worden.

Der Fall kommt am Freitag vor Gericht, wie der Anwalt der 37-Jährigen am Dienstagabend der Nachrichtenagentur AP mitteilte. Seine Mandantin sei Ende 2004 kurz nach der Bekanntgabe ihrer Schwangerschaft entlassen worden, sagte Rechtsanwalt James Jones. Ihr sei vorgeworfen worden, gegen ihren Arbeitsvertrag verstossen zu haben, der sie dazu verpflichtete, sich der katholischen Glaubenslehre gemäss zu verhalten. Die katholische Kirche lehnt die künstliche Befruchtung grundsätzlich ab, auch dann, wenn Ei- und Spermazellen von Ehepartnern stammen. Ein erster Widerspruch der Lehrerin gegen ihre Entlassung blieb erfolglos, darum zieht sie nun vor das Verwaltungsgericht. (dapd)

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