Aktualisiert 15.05.2007 13:47

US-Militär sperrt YouTube-Zugang

US-Soldaten im Ausland werden auf den Kontakt zu Freunden und Bekannten über einige populäre Websites künftig verzichten müssen.

Wie aus einer Mitteilung von General B.B. Bell hervorgeht, wird das US-Verteidigungsministerium den Zugang zu YouTube, MySpace und elf anderen Websites künftig blockieren. Damit solle die Sicherheit verbessert, aber auch die Belastung für das Netzwerk der US-Streitkräfte reduziert werden.

Das Surfen im Internet in der Freizeit beeinträchtige die Bandbreite des Netzwerks und sei eine erhebliche Sicherheitsgefahr, erklärte Bell. Die US-Soldaten können zwar weiter über ihre persönlichen Computer ins Internet gehen, für Soldaten im Irak und Afghanistan sind die Militärrechner aber oft der einzige zur Verfügung stehende Online-Zugang.

Irakische Aufständische nutzen mindestens seit Herbst YouTube, um ihre Propagandavideos zu verbreiten. Das US-Heer begann im Gegenzug kürzlich damit, dort Videos von erfolgreichen Einsätzen gegen Aufständische oder von Soldaten in freundlichem Kontakt mit Irakern zu zeigen. (dapd)

Deine Meinung

Fehler gefunden?Jetzt melden.