Federal Reserve: US-Notenbank prophezeit nichts Gutes
Aktualisiert

Federal ReserveUS-Notenbank prophezeit nichts Gutes

Die US-Notenbank hat ihren jüngsten Konjunkturausblick deutlich nach unten korrigiert.

Ben Bernanke von der US-Notenbank

Ben Bernanke von der US-Notenbank

Für dieses Jahr erwartet die Federal Reserve nun nur noch ein Wachstum zwischen 2,4 und 2,5 Prozent und nicht mehr wie noch im Juni zwischen 3,0 und 3,5 Prozent.

Das geht aus dem am Dienstag veröffentlichten Protokoll der jüngsten Fed-Sitzung Anfang November hervor. Auch die Aussichten für den Jobmarkt trübten sich ein: Selbst im nächsten Jahr rechnet die Zentralbank noch mit einer Arbeitslosenquote um die neun Prozent.

Schwacher Immobilienmarkt

Vor allem dürften nach Ansicht der Fed anhaltende Vorsicht von Verbrauchern und Firmen, ein weiter schwacher Immobilienmarkt und nach wie vor schwierige Bedingungen auf dem Kreditmarkt die Konjunktur dämpfen.

Bis zu einer Normalisierung von Wachstumsraten, Arbeitslosigkeit und Inflation dürften nach Ansicht der meisten Mitglieder des Offenmarktausschusses der Notenbank fünf bis sechs Jahre vergehen, heisst es in dem Protokoll weiter.

(sda)

Deine Meinung