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US-WahlenUS-Sicherheits­behörden weisen Manipulations­gerüchte zurück

Mehrere US-Behörden bezeichnen die Präsidentschaftswahl vom 3. November als «sicherste in der amerikanischen Geschichte». Es habe keine Wahlmanipulation durch Computer gegeben.

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Gewählter Präsident: Bei der Wahl von Joe Biden ist laut mehrerer US-Sicherheitsbehörden alles mit rechten Dingen zugegangen.

Gewählter Präsident: Bei der Wahl von Joe Biden ist laut mehrerer US-Sicherheitsbehörden alles mit rechten Dingen zugegangen.

REUTERS
Die Behörden haben von Präsident Donald Trump weiterverbreitete Gerüchte zurückgewiesen, wonach die Wahl durch den Einsatz von Computersoftware manipuliert worden sei.

Die Behörden haben von Präsident Donald Trump weiterverbreitete Gerüchte zurückgewiesen, wonach die Wahl durch den Einsatz von Computersoftware manipuliert worden sei.

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«Es gibt keine Belege dafür, dass ein Abstimmungssystem Stimmen gelöscht oder verändert hätte – oder auf irgendwelche Weise kompromittiert worden wäre», hiess es in einer Mitteilung.

«Es gibt keine Belege dafür, dass ein Abstimmungssystem Stimmen gelöscht oder verändert hätte – oder auf irgendwelche Weise kompromittiert worden wäre», hiess es in einer Mitteilung.

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Darum gehts

  • Bei der US-Präsidentschaftswahl hat es laut Sicherheitsbehörden keine Wahlmanipulation durch Computer gegeben.

  • Es gebe keine Belege dafür, dass Stimmen gelöscht oder verändert worden seien.

  • Die Behörden weisen damit von Donald Trump weiterverbreitete Gerüchte zurück.

Mehrere US-Behörden haben von Präsident Donald Trump weiterverbreitete Gerüchte zurückgewiesen, wonach die Präsidentenwahl durch den Einsatz von Computersoftware manipuliert worden sei. «Es gibt keine Belege dafür, dass ein Abstimmungssystem Stimmen gelöscht oder verändert hätte – oder auf irgendwelche Weise kompromittiert worden wäre», hiess es in einer Mitteilung am Donnerstag, die unter anderen von Vertretern der Cybersicherheitsagentur des Heimatschutzministeriums sowie der Vereinigungen der Wahlleiter der Bundesstaaten herausgegeben wurde.

Trump hatte zuvor bei Twitter auf Behauptungen verwiesen, wonach Software der Firma Dominion in mehreren Bundesstaaten 435 000 für ihn abgegebene Stimmen seinem letztlich siegreichen Herausforderer Joe Biden zugerechnet habe. Die Firma und Wahlbehörden haben dies bereits zurückgewiesen.

Papierbelege für jeden Stimmzettel

Auslöser für die Gerüchte könnten Probleme bei der Auszählung in einigen Bezirken der Bundesstaaten Michigan und Georgia gewesen sein. In Michigan hatte der Bezirk Antrim County seine inoffiziellen Ergebnisse während der Auszählung kurzfristig korrigiert. Eine Funktionärin von Trumps Republikanischer Partei behauptete, das sei auf einen Fehler der verwendeten Software zurückgegangen. Die Behörden stellten aber klar, dass es sich um einen menschlichen Fehler gehandelt habe – der zudem spätestens bei der obligatorischen abschliessenden Überprüfung aufgefallen wäre. In Georgia mussten einige Auszählungscomputer wegen Software-Updates pausieren.

Trump weigert sich nach wie vor, den Wahlsieg Bidens anzuerkennen, und spricht von massivem Wahlbetrug. Trumps Anwälte haben bereits Klagen in mehreren Bundesstaaten angestrengt, darin jedoch keine Belege für grossangelegte Wahlfälschungen oder Fehler geliefert.

In der Stellungnahme der Regierungsvertreter hiess es am Donnerstag auch: «Die Wahl am 3. November war die sicherste in der amerikanischen Geschichte.» Alle Bundesstaaten hätten Papierbelege für jeden Stimmzettel, so dass jeder davon nachträglich überprüft werden könne. Georgia, wo Biden mit über 14 000 Stimmen vorn lag, hat bereits eine Neuauszählung per Hand angeordnet. Der zuständige Staatssekretär Brad Raffensperger zeigte sich aber überzeugt, dass das Ergebnis dadurch kaum verändert werden wird.

(SDA)

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5 Kommentare
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böbö

13.11.2020, 07:46

Wetten dass... diese Behörde in den nächsten Tagen einen neuen Chef bekommt.

Sing mir ein Lied

13.11.2020, 07:34

Die Spatzen pfeifen es längst von den Dächern: Wahlzettel im Müll, Probleme mit den Wahlautomaten.....

Pirat

13.11.2020, 07:07

Wetten, dass der Leiter dieser Behörde demnächst gefeuert wird?