Aktualisiert 20.10.2011 06:49

Neun SelbstverbrennungenUSA kritisieren China nach Protesten in Tibet

Immer mehr buddhistische Nonnen und Mönche zünden sich aus Protest gegen die Lage in China selbst an. Die USA haben China jetzt wegen der Unterdrückung von Menschenrechten und religiöser Freiheit kritisiert.

Tibetische Nonnen in Indien beten für die neun Nonnen und Mönche, die sich seit März selber angezündet haben.

Tibetische Nonnen in Indien beten für die neun Nonnen und Mönche, die sich seit März selber angezündet haben.

Nach neun versuchten Selbstverbrennungen tibetischer Geistlicher haben die USA deutliche Kritik an China wegen der mutmasslich dahinter stehenden Ursachen geäussert. «Diese Handlungen zeigen die Wut und den Frust angesichts der Unterdrückung von Menschenrechten und religiöser Freiheit in China», hiess es am Mittwoch in einer Stellungnahme des Aussenministeriums in Washington.

Seit März haben sich in China neun buddhistische Mönche und Nonnen aus Protest gegen die Lage in Tibet selbst angezündet, mehrere von ihnen kamen dabei ums Leben. Der jüngste Fall ereignete sich nach Angaben der in London ansässige Organisation Free Tibet am Montag. (dapd)

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