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USA lassen 7000 Iraker ins Land

Die USA wollen 7000 Flüchtlingen aus dem Irak in den kommenden zwölf Monaten eine Aufenthaltsgenehmigung erteilen. Die Betroffenen werden aus Drittstaaten einreisen, in die sie bereits geflohen sind.

Seit Beginn des Irak-Kriegs im März 2003 wurden in den USA lediglich 463 Iraker aufgenommen, obwohl etwa 3,8 Millionen das Land verlassen haben. Nach UN-Schätzungen fliehen jeden Monat 40.000 bis 50.000 Menschen aus dem Irak, zumeist nach Syrien oder Jordanien.

Die US-Regierung plant laut dem Aussenministerium ferner, 18 Millionen Dollar (13,7 Millionen Euro) für ein weltweites Umsiedlungs- und Hilfsprogramm zu Gunsten irakischer Flüchtlinge bereit zu stellen. Die Vereinten Nationen haben von der internationalen Gemeinschaft insgesamt 60 Millionen Euro für dieses Programm angefordert. US-Aussenministerin Condoleezza Rice traf am Mittwoch den UN-Hochkommissar für Flüchtlinge (UNHCR), Antonio Guterres, um die Pläne ihres Landes zu erläutern. Dazu gehört auch eine besondere Unterstützung für Iraker, die wegen ihrer Kooperation mit den US-Streitkräften in ihrem Land von Aufständischen bedroht werden. (dapd)

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