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Terror-WarnungUSA räumen Botschaft in Pakistan

Die USA haben die meisten ihrer Diplomaten aus dem Konsulat in Lahore in Sicherheit gebracht. Das US-Aussenministerium begründete die angeordnete Massnahme mit Drohungen.

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kle
Das US-Aussenministerium brachte das Personal aus dem Konsulat in Lahore in Sicherheit. (Archivbild: Keystone)

Das US-Aussenministerium brachte das Personal aus dem Konsulat in Lahore in Sicherheit. (Archivbild: Keystone)

Washington Die USA haben die meisten ihrer Diplomaten aus dem Konsulat im pakistanischen Lahore in Sicherheit gebracht.

Das US-Aussenministerium begründete die am Donnerstag angeordnete Massnahme mit konkreten Drohungen gegen die US-Vertretung.

In Lahore sei nur noch eine Notbesetzung geblieben. Die Mitarbeiter seien in die Hauptstadt Islamabad gebracht worden, berichtete der US-Nachrichtensender CNN.

Das US-Aussenministerium warnte US-Bürger vor nicht unbedingt notwendigen Reisen nach Pakistan. Die Anwesenheit mehrerer ausländischer und einheimischer Terrorgruppen stelle eine mögliche Gefahr für US-Bürger in ganz Pakistan dar. Amerikaner sollten alle Protestkundgebungen und grosse Menschenansammlungen meiden, hiess es in der Mitteilung des Aussenministeriums weiter.

Unklar war, ob diese Massnahme mit der Schliessung von US-Botschaften und -Konsulaten in islamischen Staaten in Afrika, dem Nahen Osten und Asien zusammenhängt, hiess es bei CNN.

Das US-Aussenministerium erinnerte daran, dass es in Pakistan häufig zu terroristischen Angriffe gegen Zivilisten, Regierungseinrichtungen und ausländische Ziel kommt.

Die meisten der Führer des Terrornetzwerkes Al-Kaida sollen sich in Pakistan aufhalten. Al-Kaida-Chef Osama bin Laden war in Pakistan aufgespürt und von einem US-Spezialkommando getötet worden.

Die Provinzregierung des Punjab, wo Lahore liegt, habe in dieser Woche die Sicherheitsmassnahmen verstärkt, hiess es bei CNN weiter. Die Provinzregierung habe Geheimdienstberichte über mögliche Terrorbedrohungen zu den Festtagen nach Ende des islamischen Fastenmonats Ramadan erhalten. (kle/sda)

Mindestens neun Tote bei Anschlag vor Moschee

Mindestens neun Tote bei Anschlag vor Moschee

Vor einer Moschee am Rande der pakistanischen Stadt Quetta sind am Freitag mindestens neun Menschen erschossen worden.

Unbekannte Angreifer hätten das Feuer auf Gläubige eröffnet, als diese die Moschee verliessen, sagten Polizisten. Mindestens zehn Menschen hätten Verletzungen erlitten.

Nach Angaben eines Polizisten hielt sich zum Zeitpunkt des Anschlags ein früheres Mitglied der Provinzregierung in der Moschee auf. Ob die Schüsse ihm galten, sei jedoch ungewiss. Der Politiker blieb unverletzt.

Die Gläubigen hatten in der sunnitischen Moschee anlässlich des Festes Eid al-Fitr gebetet, mit dem das Ende des islamischen Fastenmonats Ramadan gefeiert wird. Zu dem Anschlag bekannte sich zunächst niemand.

Quetta liegt in der Unruhe-Provinz Baluchistan, die an Afghanistan grenzt. Am Donnerstag waren in der Stadt 38 Menschen getötet worden, die meisten von ihnen Polizisten, als ein Selbstmordattentäter sich während einer Trauerfeier für einen erschossenen Polizisten in die Luft sprengte.

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