USA schicken mehr Kriegsmaterial nach Irak
Aktualisiert

USA schicken mehr Kriegsmaterial nach Irak

Angesichts der schweren Kämpfe in Irak schickt das US-Verteidigungsministerium seinen Truppen zusätzliche Panzer und gepanzerte Fahrzeuge.

Das Material sei auf dem Weg, sagte General John Sattler vom Zentralkommando am Mittwoch (Ortszeit).

Angefordert hätten es die Befehlshaber der Marineinfanteristen, die die Widerstandshochburg Falludscha belagern, und der 1. Infanteriedivision in Tikrit, der Heimatstadt des früheren irakischen Machthabers Saddam Hussein.

Ursprünglich hätten sich die US-Militärs für eher leicht bewaffnete Streitkräfte entschieden, sagte Sattler. Die Sicherheitslage habe sich jedoch verändert, als die Truppen dann nach Irak gekommen seien. Nach einer neuen Einschätzung der Situation hätten die Befehlshaber deshalb nun schwerere Ausrüstung angefordert.

Die Panzer und gepanzerten Transportfahrzeuge sollten US- Eliteeinheiten in den Rebellenhochburgen westlich von Bagdad sowie in der Hauptstadt selbst unterstützen, sagte General John Sattler weiter.

Befriedung von Falludscha

US-Präsident George W. Bush versicherte unterdessen, dass die US- Kommandanten «alle notwendigen Massnahmen» für die Befriedung der Stadt Falludscha ergriffen.

Bush sagte, es gebe «Widerstandsnester» in der sunnitischen Widerstandshochburg Falludscha, aber die US-Armee werde «zum Wohl des irakischen Volkes» das Nötige tun, um die Stadt wieder sicher zu machen.

Der US-Präsident fügte hinzu, er habe über die Lage mit dem Zentralkommandochef, General John Abizaid, beraten. Dieser habe ihm gesagt, dass der grösste Teil Falludschas zur «Normalität» zurückgekehrt sei.

(sda)

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