Geldhahn zu: USA streichen Hilfe für Honduras

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Geldhahn zuUSA streichen Hilfe für Honduras

Im Zusammenhang mit dem Sturz des honduranischen Präsidenten Manuel Zelaya haben die USA jegliche nicht-humanitäre Hilfe für das mittelamerikanische Land gestrichen.

Der Schritt wurde während eines Treffens von US-Aussenministerin Hillary Clinton mit Zelaya von der Regierung bekanntgegeben. Um welche Summe es geht, sagte Aussenamtssprecher Ian Kelly nicht. Früheren Angaben zufolge handelt es sich um mehr als 200 Millionen Dollar (140 Millionen Euro). Die Hilfe war nach dem Sturz Zelayas bereits zunächst vorübergehend eingefroren worden.

Der linksgerichtete Politiker wurde am 28. Juni entmachtet und nach Costa Rica abgeschoben. Auslöser war der Streit um ein von Zelaya angesetztes Referendum zur Einsetzung einer Verfassungsgebenden Versammlung. Zelaya ist in Honduras wegen Amtsmissbrauchs und Landesverrat angeklagt. (dapd)

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