USA unterstützen Strauss-Kahn als künftigen IWF-Chef

Aktualisiert

USA unterstützen Strauss-Kahn als künftigen IWF-Chef

Die USA haben formell die Kandidatur des Franzosen Dominique Strauss-Kahn für den Posten des IWF-Direktors unterstützt.

Der frühere französische Finanzminister soll Nachfolger des Portugiesen Rodrigo de Rato werden, der im Oktober aus dem Amt scheidet. An der Spitze des Internationalen Währungsfonds (IWF) steht traditionell ein Europäer, während die Weltbank von einem Amerikaner geführt wird.

Die Finanzminister der EU haben sich kürzlich auf die Nominierung von Strauss-Kahn verständigt. US-Finanzminister Henry Paulson erklärte jetzt, die amerikanische Regierung unterstütze Strauss-Kahn, weil sie glaube, dass er die notwendigen Reformen in Angriff nehmen werde, um den IWF in die Zukunft zu führen.

Vorigen Monat hatte Russland überraschend den früheren tschechischen Regierungschef und ehemaligen Notenbankpräsidenten Josef Tosovsky für das Amt des IWF-Generaldirektors vorgeschlagen. Die endgültige Entscheidung zur Besetzung des Postens trifft das Direktorium des Währungsfonds. (dapd)

Deine Meinung