Angst vor Grossdemos: USA ziehen Personal aus Tripolis ab
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Angst vor GrossdemosUSA ziehen Personal aus Tripolis ab

Zwei Wochen nach dem Angriff auf das US-Konsulat in Bengasi spricht die US-Regierung erstmals offiziell von einem Terrorakt. Gleichzeitg wird Botschaftspersonal aus Tripolis abgezogen.

von
bem
Das US-Konsulat in Bengasi: Libysche Ermittler sind hier am Werk, aber gemäss CNN keine FBI-Agenten.

Das US-Konsulat in Bengasi: Libysche Ermittler sind hier am Werk, aber gemäss CNN keine FBI-Agenten.

Hinter dem tödlichen Angriff auf den US-Botschafter in Libyen steckt nach Einschätzung der Washingtoner Regierung eine terroristische Gruppe. Um welche es sich handle und ob es eine Verbindung zu Al-Kaida gebe, sei aber noch unklar, sagte Verteidigungsminister Leon Panetta am Donnerstag.

Personal von Botschaft abgezogen

Die Ermittlungen dauerten an. Gemäss CNN seien bisher aber noch keine FBI-Ermittler in Bengasi eingetroffen, und auch der Tatort sei vom FBI noch nicht gesichert worden. Bei der Attacke auf das US-Konsulat in Bengasi waren US-Botschafter Christopher Stevens und drei weitere US-Bürger getötet worden.

Inzwischen haben die USA mehr Personal aus ihrer Botschaft in der libyschen Hauptstadt Tripolis abgezogen. Die Massnahme gelte vorübergehend und werde Anfang nächster Woche neu beurteilt. Für den Freitag sind in Tripolis und Bengasi grosse Demonstrationen für Demokratie und gegen Extremismus angesagt. (bem/sda)

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