Aktualisiert 27.10.2009 14:05

SicherheitsgefühlUstermer finden 24-Stunden-Dienst wichtig

Ustermerinnen und Ustermer wünschen mehr sichtbare Polizeipräsenz, vor allem während der Nacht. Fast 90 Prozent der Befragen finden einen 24-Stunden-Dienst der Stadtpolizei wichtig.

Dies ergab eine repräsentative «Bevölkerungsbefragung zur subjektiven Sicherheit». Die Mehrheit der rund 1000 Befragten fühlt sich nachts unsicher, wenn sie allein unterwegs sind, vor allem beim Bahnhof, im Stadtpark und in Unterführungen. 40 Prozent gaben an, bestimmte Orte in der 32 000-Einwohner-Stadt bewusst zu meiden, wie es an einer Medienkonferenz vom Dienstag hiess.

Fast drei Viertel der Befragten wünschen mehr Polizisten, die zu Fuss oder mit dem Velo in den Quartieren patrouillieren. Nach Ansicht von knapp zwei Dritteln liesse sich die Sicherheit durch ein besseres Freizeitangebot für Jugendliche, durch Videoüberwachung oder durch mehr motorisierte Polizeipatrouillen erhöhen.

Die Befragten sehen nicht in der eigentlichen Strassenkriminalität die hauptsächlichen Sicherheitsprobleme der Stadt. Rund die Hälfte nannte herumhängende, sich langweilende Jugendliche und Littering als Hauptproblem, 45 Prozent erwähnten Schmierereien und Vandalismus.

Etwa ein Drittel gab undiszipliniert fahrende Fahrzeuglenker, Lärmbelästigung und Ruhestörung und Verkehrssicherheit als Probleme an, etwa ein Viertel Drogenverkauf, Raub und Diebstahl.

Aufgrund der Resultate der Befragung und weiterer Beurteilungskriterien werde die Abteilung Sicherheit nun Strategien zur Verbesserung der objektiven Sicherheitslage und zur Erhöhung des subjektiven Sicherheitsempfindens ausarbeiten, hiess es.

(sda)

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