Utah: Kein Lebenszeichen der Verschütteten
Aktualisiert

Utah: Kein Lebenszeichen der Verschütteten

Begleitet von den Ängsten und Hoffnungen der Angehörigen ist es den Einsatzkräften in dem eingestürzten Bergwerk im US-Staat Utah gelungen, ein Loch bis zum mutmasslichen Aufenthaltsort der verschütteten Arbeiter zu bohren.

Ein hindurch geführtes Mikrofon nahm aber keine Lebenszeichen von den sechs vermissten Bergleuten auf. Luftproben aus dem eingestürzten Schacht ergaben, dass sich dort noch genug Sauerstoff befindet, um ein Überleben zu möglichen.

Allerdings gab es keine Spuren von Kohlendioxid, wie es beim Atmen entstehen würde. Die Angehörigen sollten sich davon aber nicht entmutigen lassen, sagte am Donnerstagabend ein Anwalt der Betreibergesellschaft Murray Energy, Christopher Van Bever.

Fortgesetzt wurde die Bohrung eines zweiten, grösseren Lochs, durch das eine Kamera hinabgelassen werden kann. Ausserdem dauern die Grabungsarbeiten in der Grube selbst weiter an, um im Inneren des Bergwerks zu den Verschütteten zu gelangen. Das Unglück in der Crandall-Canyon-Grube bei Huntington ereignete sich am Montag. (sda)

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