Aktualisiert 17.03.2009 10:19

Streit um Bauten auf Uetliberg

Uto-Kulm-Hotelier muss Wintergarten abreissen

Der Hotelbesitzer auf dem Uetliberg Uto Kulm muss nach einem Kiosk weitere illegal erstellten Bauten abreissen. Unter anderem wird er von der kantonalen Baudirektion angewiesen, auch einen grossen Wintergarten zu entfernen.

Im Januar wurde die kantonale Baudirektion vom Verwaltungsgericht angewiesen, die im Zuge einer Neubeurteilung sistierten Baubewilligungsverfahren auf dem Uto-Kulm neben dem Üetlibergturm wieder aufzunehmen. Jetzt hat die Baudirektion laut Mitteilung vom Dienstag entschieden.

Sie kommt in ihrer Verfügung an den Hotelier Giusep Fry zum Schluss, dass sowohl ein von ihm ohne Baubewilligung erstellter Wintergarten sowie die Verglasung eines Rondells nicht nachträglich bewilligt werden können.

Die Baubehörde Stallikon, zu dessen Gemeindegebiet der Uto-Kulm gehört, wird laut Mitteilung vom Kanton aufgefordert, innert dreier Monate «die erforderlichen Massnahmen zur Wiederherstellung des rechtmässigen Zustandes zu verfügen».

Unabhängig vom Baubewilligungsverfahren wird laut Baudirektion das nach nach dem Nutzungsstreit um den Uto-Kulm in Angriff genommene Planungsverfahren für den Uto-Kulm weitergeführt. Es bildet Grundlage für den vorgesehenen kantonalen Gestaltungsplan Uto-Kulm.

(sda)

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