Tod einer Legende: «Väterchen» Tichonow gestorben
Aktualisiert

Tod einer Legende«Väterchen» Tichonow gestorben

Die russische Trainer-Legende Viktor Tichonow lebt nicht mehr. Der erfolgreiche Coach ist in Moskau im Alter von 84 Jahren gestorben.

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Die russische Trainer-Legende Viktor Tichonow ist im Alter von 84 Jahren in Moskau gestorben.

Die russische Trainer-Legende Viktor Tichonow ist im Alter von 84 Jahren in Moskau gestorben.

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«Väterchen» Tichonow gilt als Symbol für eine goldene Ära des russischen Eishockeys.

«Väterchen» Tichonow gilt als Symbol für eine goldene Ära des russischen Eishockeys.

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Unter Tichonow gewann die Sbornaja acht WM-Titel und wurde dreimal Olympiasieger.

Unter Tichonow gewann die Sbornaja acht WM-Titel und wurde dreimal Olympiasieger.

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Die russische Trainer-Legende Viktor Tichonow stirbt im Alter von 84 Jahren in Moskau. Tichonow gilt als ein Symbol für eine goldene Ära des (sowjetischen) Eishockeys.

Tichonows Tod meldete die russische Agentur Tass am Montag unter Berufung auf dessen Heimatverein ZSKA Moskau. Russische Medien hatten zuletzt immer wieder über Klinikaufenthalte des langjährigen Erfolgstrainers berichtet.

Acht WM-Titel und drei Olympiasiege

Der am 4. Juni 1930 in Moskau geborene Tichonow gilt als Symbol für eine goldene Ära des Eishockeys. Unter seiner Führung wurde die Sbornaja zwischen 1978 und 1992 achtmal Weltmeister und dreimal Olympiasieger. Mit dem Zerfall der Sowjetunion endete auch die grosse Ära von Tichonow, dessen Trainingsstil von Spielern immer wieder als diktatorisch kritisiert wurde.

(si)

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